Mowing Girl 2 / Die Fortsetzung
(Schon irgendwie albern…)
Zunächst mähte sie Nachbars Rasen-Wiese wie ein Profi. Sie machte nieder, was das Zeug hielt.



Sie schob gefährliches Blattwerk zur Seite und bekämpfte die furchtbaren Graupilze.


Als sie dann aber zwischen den uralten Bananenstaudenstämmen durchbrach,…

…befand sie sich plötzlich in einer völlig anderen Welt. Irgendwo musste sich ein Tor geöffnet haben, denn ihr begegneten Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte. Sie durchquerte noch einigermaßen gefasst und abentuerlustig die karge Ebene der rauhschaligen Teufelsmuscheln…

…wurde dann aber plötzlich und ohne Vorwarnung frontal vom Risenrosmarin angegriffen.

Dem lehrte sie aber mit Leichtigkeit und ihrem 1,5 PS Mäher das Fürchten und machte ihn einfach platt.
(Was darunter liegt - für wens interessiert: Roger Silverstone “Anatomie der Massenmedien - Ein Manifest” Edition Suhrkamp 2505.)

Es war ein seltsames und furchteinflößendes Land. Nichts war hier so, wie sie es kannte. Nicht alles war bedrohlich oder agressiv, aber eben einfach “irgendwie anders”.
Kaum hatte sie sich etwas erholt, da baute sich eine Schaumwand vor ihr auf. Wie aus dem Nichts. Geradezu ein bedrohlicher Schaumberg bildete sich, der sie zu erdrücken oder gar zu verschlucken versuchte. Nur mithilfe ihrer angeborenen telekinetischen und telepathischen Fähigkeiten konnte sie den Schaum, der eigenartigerweise widerlich süß und nach Sahne schmeckte, zurückdrängen und in seine Schranken verweisen. (”Mit Erdbeeren wäre das ja was anderes gewesen. Aber Sahne so allein? Nö.” sagte Mähchen später im Interview.)



Soviel für heute.
Der Photobericht von den Begegnungen mit dem Pavian, dem Engel, dem Blackberry und dem Ricola folgen demnächst.

