Mowing Girl 3 / zweite Fortsetzung
Wir nähern uns langsam dem Finale.
Sie suchte nach einem Ausweg aus dieser fremden Wirklichkeit, es schien ihr aber, als würde sie immer weiter in die unbekannten Gegenden hineingezogen.
Ständig änderte sich der Untergrund. Sie fuhr eine Weile in einer Büroklammernebene…

…und entkam nur mit knapper Not einer Killerbürste, die sie mit enormem Druck von hinten wegfegen wollte.

Schließlich hatte sie seltsame Visionen. Oder tauchten am Horizont tatsächlich Dinge auf, die sie nur aus Erzählungen oder aus Erinnerungen kannte? Ein wogendes Gersten(?)feld, die riesigen Tasten eines Zyklopenblackberries, ein unscharfer Mond?



Es wurde Nacht.
Am nächsten Morgen, nach unruhigem Schlaf, bemerkte sie, dass sie von einem unverschämten Affen aufmerksam gemustert wurde. Sie versuchte, von ihm zu erfahren, wie sie aus dieser Parallelwelt wieder zurückkäme, aber der Pavian wollte oder konnte keine Auskunft geben, beschäftigte sich lieber mit sich selber und ließ sie alleine und ratlos zurück.

Genauso wie die Riesenwüstenmaus, die ihr allerdings den Tip gab, in die andere Richtung zu fahren, vorbei am Goldschnitt und Barockengel, was sie dann auch tat.


Sie sollte nach den Düngerkugeln suchen, hatte die Riesenmaus gesagt. Sobald sie die gefunden hätte, würde sie dem Ausgang ganz nahe sein.
Doch so schnell sollte das noch nicht kommen.
Auf dem Weg vor ihr lagen noch mindestens 3 Herausforderungen, die sie meistern sollte: Die Schlucht der scharfen Pfefferminzkissen, die eine unangenehme kalte Luft ausströmten…

…der See der lachenden Sonnenblumenkerne (gottseidank waren sie noch nicht geschlüpft!)…

…und der Sumpf der Ricolae, in den sie am liebsten eingetaucht wäre. Aber sie hatte von den gefährlichen Verletzungen und Nachwirkungen gehört, die man sich darin zuziehen konnte, also ließ sie es sein. (Es war kein Sumpf im herkömmichen Sinne, feucht und schlammig etc., sondern eher eine saubere, trockene, eben eine “schweizer” Variante von Sumpf.)

Aber schließlich war auch das geschafft.
Ganz schwach hatte sie schon den Geruch der Düngerkugeln in der Nase und hoffte schon auf ein baldiges Ende ihrer Odyssee, als sich völlig ohne Vorankündigung eine Meuchelpasta von hinten schräg unten um den Mäher schlang und sie einzuwickeln drohte.


Sollte das das frühe Ende von Mähchen sein? So kurz vor dem rettenden Ausweg?
Oder konnte sie noch auf Hilfe hoffen?
Hörte sie da nicht plötzlich von Ferne ein bekanntes Geräusch? War das nicht das nervtötende Brummen des ATV-UHPS von Cable-Joe? Nichts hätte sie jetzt lieber gehört. War tatsächlich ihr Freund und Retter auf dem Weg zu ihr? Sie hier aus der Pasta rauszuholen und zu befreien?


In der nächsten (und letzten) Folge gibt es dann das Happy end. Hoffentlich.