Mehr zu Cable Joe 2
Manchmal ging er einfach so und völlig sinnfrei auf Tour. Allein das Rumdüsen ohne Ziel und Verstand machte ihm einen Heidenspaß und blies sein Hirn wieder frei.
Er bretterte über Gummicurbs von neugierig fragenden Wandhaken oder erklomm die kalten Höhen der Topfdeckel.
Hin und wieder wurde er zwischendurch auch mal zu einem Einsatz gerufen, wenn es z.B. um ein unbeaufsichtigt herumrauchendes Räucherstäbchen ging. Oder so.
Cable-Joe entdeckte völlig unbekannte Hochebenen, erforschte bislang nicht kartographierte Landschaften und katalogisierte Gattungen von z.B. befahrbaren Weinbergschnecken:


Ein andermal war er unterwegs, um die Heilkraft von Rundkörpern unterschiedlichen Materials zu untersuchen. Insbesondere sollte das “Grüßende Tigerauge” und die “Geschliffene Palmholzkugel” Rücken und Schultern entspannen und Entzündungen vorbeugen.
(Mähchen litt sehr darunter, vor allem nach einem langen und anstrengenden Tag auf der Maschine…)
Aber wenn es die Zeit erlaubte - und manchmal nahmen sie sich die Zeit einfach - organisierte er ein großes Sahneeis für sich und sein Mowing Girl. Zu anfang hatten sie noch Probleme weil das Eis so hoch oben war, aber dann warfen sie es einfach um und hatten viel Spaß damit.


Zu ihrem Geburtstag schenkte er ihr tausend Aquamarine. Die hatte er als Kind vom Speicher seines Großvaters mit nach Hause genommen. Zum Spielen. Sein Großvater war Goldschmied und Fasser von Beruf gewesen und hatte unermessliche Schätze an Edelsteinen auf dem Dachboden versteckt. (Eigentlich waren sie nicht einmal versteckt. Sie lagen da so rum. In Kisten und Tüten.)

Ob die Steine alle echt waren oder nicht, wusste er nicht, es spielte auch überhaupt keine Rolle. Auch für Mähchen nicht. Sie war einfach nur baff. Und glücklich.
Schluss für heute.
Beim nächsten Mal gibts das Abenteuer von Cable-Joe und den Killerkarotten. Das wird brutal.