Gehscha 3 / Manta
Undine Gehscha war nicht sonderlich von dem Gefährt begeistert.

Zwar riet Lully ihr heftig zu, das Auto, so wie es war, zu nehmen. Cable-Joe hatte es aufgegeben. Er brauchte es nicht mehr. Sein Quad reichte ihm völlig aus. Und auch Mähchen legte keinen Wert darauf.

Aber Undine hatte Bedenken. Schwerwiegende: Würde sie mit ihrer Frisur überhaupt in das niedrige Auto hinein passen? (Sie wollte nicht wie Marge Simpson Auto fahren…). Es war außerdem kein Automatik! Wie sollte sie mit ihren lockeren Holzpantinen die Kupplung treten!? Und der Spritverbrauch lag weit jenseits dem vergleichbarer japanischer sportlicher Mittelklassewagen.

Dass Lully sie so bedrängte, war ihr gar nicht recht. Sie wollte das Auto nicht wegen ihm kaufen. Cable-Joe tat sein bestes, um sein geliebtes Mantamobil positiv darzustellen und zu „verkaufen“, doch auch das war vergeblich.

Letztlich verblieben sie so, dass Undine das Auto probeweise überlassen bekommen sollte. Joe hätte ihn sowieso nicht gebraucht. Für ein paar Wochen. Und danach sollte sie sich entscheiden, ob sie es haben wollte oder nicht.

Das war ein vernünftiger Plan.