Gehscha 11 / Butten 2
Dann aber: was ein Glück!
Lully hatte es nicht fertig gebracht, die Mörder-Hagebutten zu beruhigen. Womöglich hätten sie Undine und ihn einfach gefressen. Doch jemand hatten Lullys verzweifelte Worte und Reden und Rufe gehört: Mähchen, die ihnen wieder mal heimlich nachgefahren war.

Sie kam mit ihrer Mähmaschine und griff frontal an.

Sie wusste, hier half keine sanfte Tour. Die Dinger waren giftig und hatten scharfe Zähne. Sie kämpfte mit allen Mähmessern, die sie hatte und rasierte die Roten Früchtchen auf. Es dauerte nicht lange, bis die Mörder-Hagebutten erledigt waren. Mähchen kannte keine Gnade.

Das war das Ende dieser beiden Kreaturen. Sie konnten keinem sorglosen Wanderer mehr das Leben bedrohen. Aber niemand wusste, wie viele davon noch in den Pappbergen und den Tälern dahinter versteckt waren. Es konnten hunderte sein…
Lully und Gehscha, die so etwas noch nie gesehen hatten, staunten nicht schlecht, wie diese Dinger von innen aussahen und dachten bereits daran, das eine oder andere Teil der Innereien als Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Doch Mähchen hatte sie gottseidank gewarnt.

Wenn sie mit den Kernen in Berührung kommen würden, würden sie ihr ganzes Leben einen permanenten Juckreiz spüren. Die Haare daran waren das teuflisch gefährliche. Also ließen Lully und Gehscha lieber die Finger davon und hatten auf alle Fälle eine schöne Geschichte beim Abendessen zu erzählen.