Wolkenstein Samstag 2

Die Familie behauptet ja, es gäbe Beweise dafür, dass ich schon als Kind (Bub) schon mal hier oben gewesen (ja hier auch) und von einem wilden Tier angegriffen worden wäre.

Bewusst jedenfalls war ich noch nie hier oben. Oder ich habe alles und alle Bilder verdrängt aber das kann ich mir fast nicht vorstellen.



Man denkt sich oft, Helmuth Kohl könnte um die nächste Ecke kommen, so gemütlich und „typisch“ ist das hier. Einige der Wandersleute sehen auch schon sehr prominent aus. Prominente als Wanderer verkleidet. Aber gekannt habe ich natürlich niemand. Und nur weil doofe Leute etwas gut finden, muss es ja noch lange nicht schlecht sein.


Möchte man mit so einem Blick ins Tal morgens aufwachen? Möchte man das? Ja. Man möchte das. Und warum macht man es dann nicht?
Schwierig.
(Obacht an alle, die einen falschen Wanderführer gekauft haben: Mit dem Auto kann man nur noch zu ganz bestimmten, sehr ungemütlichen Tageszeiten auf die Alm hoch fahren. Prinzipiell ist nur die Gondelbahn ab Seis (6,- € einfach) möglich. Es sei denn, man hat ein Hotelzimmer oben auf der Alm.)

Zum Schluss gab es noch ein Wiedersehen mit dem Alm-Markt, der so langsam abgebaut wurde.



Auf der Rückfahrt musste ich im unsäglichen Kastelruth kurz anhalten, um ein paar Geranienfotos zu machen für eine ältere Dame, die es damals, als sie mit der Familie mal dort war, so schön fand, wie die Häuser mit Geranien geschmückt waren….


Aber da muss man wirklich nicht gewesen sein.
Und morgen geht es wieder nach Hause.
War ein Superurlaub.
