Marquardts 7 / Seagull 2
Der glückliche Herr Marquardt (2) hatte die beste Stelle zur Beobachtung gefunden. Wovon alle geschwärmt hatten, als Belohnung für den beschwerlichen Aufstieg, wie er seinem klugen Reiseführer entnommen hatte. Von hier oben gab es die beste Aussicht auf die Kamera und die umliegende Landschaft. Und direkt unter ihm war die Mattscheibe, auf der das Bild, das durch die Linse, das Objektiv, hereinkam, hingespiegelt wurde.

Da unten war Herr Marquardt (3) auch bereits angekommen und war völlig fasziniert von den optischen Vorgängen im Innern des Fotoapparates. Auch wenn er krebserregend war.

Die empfindlichen Stellen und das ganze Gehäuse waren zwar ziemlich verschmutzt, es schien aber alles noch gut zu funktionieren. Das Licht und das Bild sahen ganz gut aus.

Auf der linken Seite oben hatte Herr Marquardt (1) die Rückseite untersucht aber dort keinen gravierenden Schaden feststellen können.

Herr Marquardt (2) ließ sich per Zuruf von allen Seiten über die gefundenen Mängel unterrichten und notierte alles akribisch in sein tolles neues Notizbuch. Er war ein Pedant und deshalb hatte man ihn für diese Art von Arbeit ausgesucht.

Herr Marquardt (5), von dem man bisher noch gar nichts gehört hatte, meldete ein unverhältnismäßig großes Spaltmaß oberhalb der Linse, sowie unbekannte chinesische Schriftzeichen. Aber die hatte Herr Marquardt (2) natürlich bereits notiert. („Bekannte“ chinesische Schriftzeichen gab es natürlich sowieso nicht.)

Das Ende der Geschichte folgt in ungefähr 2 Tagen.