Chappaz - C.
Das fünfzehnte Türchen.
Man muss das nicht lesen, ich habe es eigentlich auch nicht getan:
Maurice Chappaz „Das Buch der C.“, Frauenfeld (Verlag Der Bärenhüter im Waldgut) 1994, 121 Seiten, zur Zeit vergriffen.

Darin setzt Chappaz, ein Schweizer, der französisch schreibt, seiner 1979 verstorbenen Frau Corinna Bille „ein einmaliges Lebens-Mal“.

Der Klappentext sagt alles, was nowendig und richtig ist.
Chappaz kennt man von seinen Büchern über das Lötschental und über die Walliser.
Als Dichter war er mir neu. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet. Aber so geht das nun mal. Ich sollte es einfach noch mal lesen. Jetzt wo ich weiß, worum es geht.

Ich zitiere mal noch eine verständigere Kritikerin von Amazon: „Ein wunderschönes, großartiges Buch. Eine Liebeserklärung an seine verstorbene Frau, voller Trauer, Verlassensein, so daß der Leser sich gegen die Schwere kaum zu wehren vermag. Chappaz verfügt über eine grandiose Sprache, die es ihm möglich macht, sich den Lesern zu öffnen.“

Nun denn.