Edith / Ende 1
Hans und Adelheit waren auf dem Weg zum Schwager (von Hans, der krank das Bett hüten musste und dringend Besuch nachgefragt hatte (ein Darmvirus)).

Der Weg führte sie durch ziemlich schwammiges Gelände.

Es ging aufwärts und dann wieder abwärts, was weder Hansens Knie, noch Adelheits Rücken gut tat.

„Schwimmen gehen, soll ich,“ sagte sie zu Hans, „hat mir jetzt mein Arzt empfohlen. Wann soll ich das denn bitteschön machen?! Wie stellt er sich das bloß vor,“ jammerte sie. Doch Hans hörte nicht zu.

„Mein Gott!“ rief er bestürzt. „Schau doch mal! Da!“ Und was er sah und was Adelheit auch gleich sehen sollte, nahm ihnen beiden den Atem.

„Edith!“ schrie Adelheit voller Entsetzen. „Es ist Edith!“ „Halt, geh nicht näher ran!“ befahl ihr ihr Gatte aus Vorsicht und Voraussicht.

„Sie ist tot, das sieht man!“ „Schau Dir das Blut an und die ganze S…!“ „Furchtbar! Ogott! Ogott! Wie ist denn das bloß passiert? Wer macht denn so was?“
„Weißt Du, was ich glaube? Hans dämmerte so langsam etwas: „Sie ist umgebracht worden. Ermordet! Und dann hat man sie einfach so liegen lassen…!“

„Aber warum denn? Das arme Ding!? Sie hat doch niemandem etwas getan! “
Aber sie konnten ihr jetzt definitiv nicht mehr helfen. Hans hatte das Handy eingesteckt, mit dem er Manfred herbei rief und auch gleich die Polizei.

Manfred kam und brachte gleich Hilmar Stampf mit, seinen alten Freund von den Lokalnachrichten, der sich über den neuen „Fall“ freute wie ein kleines Kind („Nach den verlorenen Armen von Olaf schon wieder so ein Knaller und schon wieder exklusiv, ich habe wirklich ein Schweineglück zur Zeit.“)
(Fortsetzung folgt so bald wie möglich.)