Maloja 3 - Dienstag
Der Blick aus dem Fenster war schon vielversprechend. Eigentlich hätte es ab heute bedeckt und regnerisch sein sollen. War es aber nicht.

Also nix wie weg ins Fextal. Nach Sils, am See vorbei in seiner zugeschneiten Pracht…

…und gleich in die Tiefgarage unter Sils-Maria, dann den Weg ums Hotel Waldhaus herum, den Pferdekutschen nach und da war der Blick in die weiße Hölle:

Oder auch so:
Ich hatte etwas zu schleppen, weil ich noch alte Filme für die andere Kamera zu belichten hatte, was schwierig war, weil der Belichtungsmesser nicht mehr ganz taufrisch ist und immer die gleiche Lichtstärke misst, und das Haltbarkeitsdatum für die Filme schon lang überzogen war, man wird sehen, was da bei rauskommt. Bin skeptisch.

Das Wetter war zu gut. Teilweise brannte die Sonne gnadenlos und es gab keinen wirklichen Schatten.



Dafür war die Aussicht grandios, je weiter man ins Fextal hineinkam:

Hier wohnen tatsächlich Menschen. Das kann man kaum fassen. Ob die wissen, dass das das Paradies ist? Die sehen das sicherlich nicht so. Aber wir Städter.

Und das ist das Hotel Fex am Ende des zivilisierten Teil des Tales. Dahinter ist nur noch Schnee- und Eiswüste und irgendwo auf der Berge Gipfel die Grenze nach Italien.
Die Bauernhäuser sind meist alt, nicht alle bewohnt, aber ob man sich da eins einfach kaufen könnte?


Hydranten sind immer sehr gepflegt und sauber freigeräumt.

Sauber getrennt laufen auch Fussgänger und Skilangläufer.

Und weil es die seltenen Farbflecken sind, die sich immer unverschämt ins Bild drängen, habe ich ein paar davon portraitiert: Markierungsstangen.

They are the heroes.

Manche benötigen besonderen Halt:


Andere verzieren nur die Landschaft.



Hier auch nochmal Schnee ohne Stange, damit ist für heute mal Schluss.