Maloja 8 - Donnerstag
Die Augen tränten and diesem Spätnachmittag.
Entweder war einfach die Sonne zu stark und der Schnee zu hell (und ich hatte natürlich keine Sonnenbrille). Oder es lag am Wind, der von unten rauf blies (denn das Auge, das in Windrichtung lag, tränte immer am meisten)…

…Oder es lag an der Sonnencreme, die ich mir mal wieder (versehentlich) in die Augen geschmiert hatte.

Es zog sich so langsam zu und wurde schnell ziemlich kalt.

Alles also klare Signale, den Philosophenweg zu beenden (so spektakulär war es dann auch nicht)…

und den Weg zurück zum Restaurant anzutreten, noch einen Tee mit Engadiner Nusstorte zu sich zu nehmen.
Jetzt aber. Es liegt schon sehr idyllisch.:



Wieder unten angekommen musste ich erstmal ein bisschen schlafen und die Augen beruhigen. Sie konnten schlichtweg kein Licht mehr ertragen.

Aber dann ging es wieder, und ein kleiner Rundgang durch Pontresina war das Ende vom Donnerstag.
Hier gibt es, zumindest seit ich ins Engadin komme, eine Galerie, die immer (immer!) nur dieselben oder die gleichen Bilder ausstellt. Alle von 1 Maler, der Berge malt, in Öl. Berge, auf denen Schnee und Schatten und Himmel zu sehen sind. Es ist ein Wunder, dass sich da nie etwas tut. Entweder er verkauft keine Bilder oder er malt immer dieselben, wer weiß?
Vielleicht sollte ich beim nächsten Besuch ein Bild erwerben. Mal sehen, was dann passiert.