Maloja 10 - Freitag
Nächster Abstecher oder vielmehr das Ziel heute:
Soglio.

Da oben liegt das Dorf, ein par hundert Meter über der Straße im Tal. Zwischendurch fährt man durch die Hütten der Kastanienbauern.

Und dann kommt man in das Dorf hinein. Rechts muss man das Auto abstellen, weil man nicht hineinfahren darf.

Das sind die Grabnummerierungen vom Soglioschen Friedhof.

Makaber, ich weiß.
Und das hier ist der Stein derer von Torriani. Der berühmteste Sohn der Familie ist natürlich Vicco (”In einer kleinen Konditorei…”). Der lebt noch, glaube ich.

Und dann steht man auch schon vor dem schönsten Hotel / Restaurant, zunächst vor dem ehemaligen Pferdestall.

Und dann tatsächlich vor dem Eingang des Palazzo Salis, der natürlich - wie hätte es auch anders sein können - geschlossen hat.
Rilke hat da schon übernachtet, den ältesten Barockgarten in der Schweiz gibt es hinter dem Haus. Sehr sehr schön. Wenn es offen hat.

Die Aussicht von hier oben ist richtung Tal und auf die gegenüberliegenden Berge einfach grandios.

Und der Blick von hinten aufs Dorf genauso.
Die Gassen sind schmal…

…die Fenster liegen tief…

…und sogar die Brunnen sehen aus, als würde da heute noch die Wäsche gewaschen.

Morgen folgt der letzte Teil der Urlaubsbilder.
Versprochen.