Jan Hölzgen und der Kreisel 1
Herr Hölzgen hatte eine neue Leidenschaft:
Schwere Metallräder in kreisende Bewegung zu versetzen und sie dann wieder langsam abzubremsen.

Im gefiel einerseits der Sound, das Sirren und Pfeifen.

Er hatte aber andererseits auch Spass am Gefühl der Vibrationen, die sich über den Metallrahmen auf seinen Körper übertrugen.

So konnte er stundenlang stehen und warten und genießen, wie das Schwungrad langsam ausschwang. Es war wie eine Meditation.

Manchmal getraute er sich sogar, ein kleines Stöckchen (Hölzchen) an das rotierende Metallteil zu halten.
Dann machte es ein eher kreischendes Geräusch, aber die Energie der Drehung übertrug sich viel direkter in seinen Arm.

Und wenn das Rad zum Stehen kam, wartete er noch lange, bis auch in ihm die letzten Schwingungen ausgeklungen waren.