Ironman Frankfurt 1
Bilder vom diesjährigen Ironman Teil 1:
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Nein, Katja hatte die Spülsteine für die Spülmaschine nicht vergessen.

Aber sie war dann doch überrascht, als sie sah, dass sich offensichtlich jemand über die Packung hergemacht hatte.

Das war ja purer Vandalismus.

Und die Spülsteine sahen ja auch ganz anders aus als früher.

Da hatten sie jetzt einen “Pril vergleichbaren Kraft-Effekt integriert”. Und “Klarspüler”.

Und “Salzfunktion” und Edelstahlglanz” und “Langzeit-Glasschutz”, der die Gläser vor “Glaskorrosion” schützen soll. Na super.
Das dritte Buch von Perutz, das hier im Blog vorkommt:
Leo Perutz “Turlupin” Roman, München 2006 (dtv, Hardcover gibts bei Zsolnay, 1995), 173 Seiten, € 9.50.

Leider habe ich ehrlich gesagt vergessen, wie der Roman war. Ich glaube ganz gut. Aber erinnern kann ich mich an nichts mehr.

Deshalb hier eine amazon Leserkritik, der Vollständigkeit halber:
Der Perückenmacher und Friseur Turlupin aus Paris glaubt, von einer Adelsfamilie abzustammen, und gerät daher auf Umwegen in höhere französische Kreise, die aber gerade in einem Schloss einen Putsch gegen Kardinal Richelieu planen. Turlupin, der Mann aus dem einfachen Volk, tappt dabei von einem Fettnapf in den nächsten, da er die Regeln des Adels nicht kennt. Dennoch bleibt er seinem Wahn treu, eigentlich etwas Höheres zu sein, was am Ende auf überraschende, einfallsreiche, stimmige und auch vieldeutige Weise aufgelöst wird.
Wieder einmal eine packende Geschichte, die eine klare, schöne Sprache mit eindrucksvoller Kulisse, besonderen Typen und Charakteren sowie witzigen Passagen vereint. Perutz versteht es, dem Leser Rätsel auf lesbare Weise auflösen zu lassen und hält dabei immer die Mitte zwischen Unterhaltung und Tiefgang.

Wie alles von Perutz: Gehobene lesbare Unterhaltung, nicht alles ist Weltlitertatur, aber dennoch das meiste besser als der ganze Rest an “Unterthaltungsliteratur”.

Kann man also lesen.
Die Geschichte, wie Eric Puhl in der Impressionistinnenausstellung Rafaela traf:
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Eine schöne Geschichte.
Ich habe dieses Buch gelesen und es hat mich gelangweilt:
Fruttero und Fruttero (ohne Lucentini): Der Unsichtbare Zweite. Roman. Aus dem Italienischen von Dora Winkler. München (Piper) 1999 / 2001 als TB 212 Seiten, € 8,90.

Es geht etwa um Folgendes (Klappentext nach amazon):
“Der naive Parlamentsabgeordnete Slucca steht ganz im Schatten des Politikers Migliarini, seines früheren Schulkameraden.
Dieser schickt Slucca immer dann vor, wenn es etwas Unangenehmes zu erledigen gibt. Doch ganz gleich, wie viele Einweihungsbänder vor halbfertigen Straßen und Gebäuden Slucca auch durchschneidet: Er nimmt immer den zweiten Platz ein.
Und da Slucca der Durchblick fehlt, zieht er im Kampf um Macht- und Imagegewinn auch stets den Kürzeren. Auf bissig-charmante Art liefert uns der Autor eine Analyse der italienischen Verhältnisse.”

Und dann geht es auch noch um einen Mordanschlag. Aber mehr weiß ich nicht mehr.

Wenn ihm eines nicht gefiel, dann waren es die Wandermusiker die meinten, sie müssten alle mit ihrem fröhlichen Gesang anstecken.

Er hasste sie. Vor allem dann, wenn er gerne ruhig seine Probleme wälzen wollte. Ohne Störung durch fröhliche Menschen.

Aber das war heute wohl nicht möglich.

Was sang der denn eigentlich? “Blowing in the wind?” Das war ja lachhaft!

Matthieu war der Verzweiflung nahe. Konnte er irgendwie entfliehen?

Der Musiker tat, als wäre er der Heilsbringer, ließ sich durch kein Argument oder inständiges Flehen des alten Herrn von seiner Singerei abbringen.

Matthieu gab auf. Er wollte nur noch still leiden. Und sann über unaufwändige Mordmethoden nach.
Warum wusste auch keiner mehr, wahrscheinlich ging es wieder um grundsätzliche Fragen.

Charles Wüst und Adelheit Tybbke hatten Stress.

Sie hatte mit Manfred ein ruhiges Wochenende geplant, während Charles mit Manfred zum Angeln wollte.

Aber eigentlich wusste Adelheit nicht, warum sie deshalb mit Charles streiten sollte.

Das war ja eine Sache zwischen ihr und Manfred.

Allerdings war der seit der Sache mit Sabse Schabulsky ja wie ausgewechselt. Ein anderer Mensch.

Und Adelheit anhnte, dass Charles etwas mit Frau von Tümler hatte. Da gab es ziemlich handfeste Gerüchte.

Letztlich war es ihr egal. Sie konnte sich auch ohne Manfred ein ruhiges Wochenende machen.
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