Vargas - Die dritte Jungfrau
Hat mir durch und durch gefallen:
Fred Vargas “Die dritte Jungfrau”, Aufbau Taschenbuch Verlag 2008, aus dem Französischen von Julia Schoch. 474 Seiten, € 9,95.

Nachdem es jetzt überstanden zu sein schein, was die Konkursmasse des Aufbau Verlages betrifft, hat man sich jetzt doch zu einer Taschenbuchausgabe herabgelassen.
Und natürlich hat der Krimi alles, was es braucht: Gespenster im Haus des Kommissars, ein rüpeliger Nachbar, Reliquien und alte Rezepte, die entschlüsselt werden müssen, Polizisten, die nicht immer auf der richtigen Seite stehen, und Leichen, die exhumiert werden müssen. Eine Gerichtsmedizinerin, die eine seltsame Theorie vertritt, usw.

Villeicht etwas zu dick aufgetragen dieses mal, etwas zu sehr auf die “sicheren” Themen gesetzt. Die Schrulligket der handelnden Personen sieht auch immer mehr gewollt aus. Man möchte das doch jetzt schon etwas zurückhaltender haben. Man hat es als erfahrener Vargas Leser ja jetzt begriffen.

Aber egal: Ein spannender, intelligehter Krimi.

Lohnt sich.