Tomaten 3
Die letzten Bilder.
Mittlerweile sind sie hinüber.



Haben aber toll geschmeckt.
Die letzten Bilder.
Mittlerweile sind sie hinüber.



Haben aber toll geschmeckt.
Die Tomatenstöcke auf dem Balkon. Von Manufactum!



Fortsetzung gibt es noch einmal.
Ein kleines Buch, das verschiedene Texte von Taubes sammelt, die etwas mit Carl Schmitt zu tun haben:
Jacob Taubes “Ad Carl Schmitt. Gegenstrebige Fügung” Berlin (Merve) 78 Seiten € 7,00.

Es sind Briefe, die über Umwege Taubes und Schmitt miteinander verbanden, Gedanken, Szenen, die die gegenseitige Vorsicht, Scheu, Angst, Gegnerschaft der beiden dokumentieren.
Ziemlich einzigartig. Ein eigener Denk-Kosmos.

Man muss Taubes nahekommen. Man muss Schmitt fernbleiben.

Dass sich die beiden aufeinander eingelassen haben, ist verwunderlich genug. Aber der Respekt voreinander war sehr groß.

Wenn es etwas gibt, was zum Weiterdenken anregt, dann das hier.
Damit fing alles an:
Giorgio Agamben “Die Zeit, die bleibt. Ein Kommentar zum Römerbrief” Frankfurt (edtion suhrkamp) 2006. 235 Seiten, € 11,00.

Das ist sehr spannend. Es kommt einem zugute, wenn man Latein oder Griechisch kann, aber es ist auch alles übersetzt.
Agamben kümmert sich eigentlich nur um den ersten Satz aus dem Römerbrief. Und darin exegiert er Wort für Wort.

Das ist sehr erhellend und erleuchtend. Die Paulinische Zeitvorstellung, das “Neue”, das in der Welt ist und die “Umstände” der messianischen Zeit.

Es geht natürlich auch wieder um des Ausnahmezustand Carl Schmidts, und Jacob Taubes kommt auch immer wieder vor.

Es ist manchmal so, dass man meint, Paulus hätte so systematisch und intelligent gar nicht denken oder schreiben können, wie Agamben ihn interpretiert. Zumindest erhellend ist es. Und anstrengend, ok.
Bitte unbedingt lesen. Wer mag und Interesse hat.
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