Dippemess 1
Auch 2010 gab es die Dippemess.
Aber das war erstmal der Weg dahin: Die zukünftige EZB. Jetzt noch alte Großmarkthalle.
Aber bald gibt’s die richtigen Bilder.
Auch 2010 gab es die Dippemess.
Aber das war erstmal der Weg dahin: Die zukünftige EZB. Jetzt noch alte Großmarkthalle.
Aber bald gibt’s die richtigen Bilder.
Das muss man haben, wenn man eine D90 hat:
Heike Jasper “Nikon D90″ Das Kamerahandbuch. Galileo Press Bonn 2009. 360 Seiten. € 39,90.
Es erklärt, wie alles geht.
Hat ein paar Tippfehler, aber sonst ganz prima.
Wie gesagt: Muss man haben, wenn man eine D90 hat.
Aber es gibt noch ein anderes… Darüber mehr in 4 Tagen.
Ich habe gelesen: Michael Freeman “Der fotografische Blick” Verlag Markt und Technik 2007. 192 Seiten mit Bildern, € 29,95.
Das Buch geht nicht um Technik, sondern um Bildgestaltung. Es zeigt aber auch nur Möglichkeiten und bleibt im “so oder so”. Es sagt nicht, warum etwas gut ist, ist furchtbar übersetzt und schlecht lektoriert.
Natürlich sind die Fotos darin toll, aber das liegt an den Motiven!
Daneben gibt es viel Quatschtext: Geschwafel von Balance und Gleichgewicht. Banales Zeug über die “vertikale Linie”, die Hauptbestandteil des Rahmens ist….
Also sorry. Zum Bilder angucken und Inspiration holen ist das Buch prima. Aber lernen tut man nichts daraus.
Das neueste als Taschenbuch: Fred Vargas “Der verbotene Ort” Kriminalroman 2010 Berlin (aufbau tbv), 422 Seiten, € 9,95.
Was soll man dazu sagen? Dass es nicht mehr die kleinen Kammerspiele sind, die die ersten Krimis von Vargas auszeichnen? Dass die Topoi, die sich zusammenballen, nach und nach gekünstelt wirken? auch irgendwie beliebig? Nur noch virtuos? Übertrieben? Lieblos?
Das soll man nicht sagen, sondern: “Bevor Kommissar Adamsberg am blutigen Tatort eintrifft, müssen erst einmal die Passerellen ausgelegt werden. Passerellen sind Plastikfliesen auf Füßen, die dazu dienen, dass die Spuren eines Gewaltverbrechens am Fußboden nicht verwischt werden. Im Thriller Der verbotene Ort der französischen Bestseller-Autorin Fred Vargas sind viele Passerellen nötig. Denn im Haus des pensionierten Journalisten Pierre Vaudel ist nicht mehr viel von der Leiche übrig. Der Mörder hat gehackt, zersägt, zerfetzt und zerschlagen. Er hat Gedärme auseinandergerissen und selbst die Zähne seines Opfers zermahlen. Der ganze Raum ist angefüllt mit winzigsten Körperteilen – also mit einem unsichtbar gemachten Toten.
Zuvor war Adamsberg mit seinem Gehilfen Danglard in London gewesen, wo er vor dem sagenumwobenen Friedhof Highgate die Hinterlassenschaft eines nicht minder mysteriösen Verbrechens fand: Dort standen, fein säuberlich aufgereiht, alte Schuhe, in denen noch die verwesenden Füße ihrer Besitzer steckten. Mysteriös ist auch, dass Danglard in einem Schuhpaar die seines geliebten Onkels aus Serbien zu erkennen glaubt. Und ausgerechnet im Mordfall Vaudel weist ein geheimnisvoller Brief auf ein serbisches Dorf. In einer Welt aus Aberglauben und menschlicher Grausamkeit macht sich Adamsberg auf die Suche nach der Lösung…
Was in der Nacherzählung von Der verbotene Ort arg zusammengewürfelt und konstruiert klingt, erweist sich bei der Lektüre als fesselnde Basis eines erstaunlich literarisch geschriebenen Thrillers, der direkt hineinführt in die dunkle Seele menschlicher Existenz. Fred Vargas ist – wieder einmal – ein atmosphärisch dichter, kluger und spannender Krimi gelungen. Unbedingt lesen! – Stefan Kellerer –”
Lesen.
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