Südfriedhof 2
Teil 2 und Schluss.
5.

6.

7.

8.

Ende.
Und da stand eine Dyonisos Skulptur. Oder Pan oder so, jedenfalls frech und lustig:





Ende.
Ohne Sortierung oder sonst einer Ordnung:
1.

2.

3.

4.

5.

Fortsetzung folgt.
Und dann fand er doch noch die doofen Anstecker:

Das gehörte alles zum Murakami Kommerz. War Teil der Kunst.

Deshalb war das Feuilleton so erbost. Wegen des Kommerzes. Und weil niemand verstand, dass dieses Thema zum westlich romantischen Miss-Verständnis gehört, nicht aber zum japanischen des 21. Jahrhundert.

Naja, kitschig war das schon.
War es nur provokativ oder große Kunst?
Charles Wüst musste das mal mit Katja besprechen, die kannte sich da besser aus. Oder Frau von Tümmler, noch besser!
Ende.
Da musste er doch mal ins Museum. Man hatte soviel darüber geschrieben, das konnte er sich nicht entgehen lassen.

Der wichtigste lebende japanische Künstler, Murakami, sogar neben Damien Hirst und Jeff Koons einer der bedeutendsten!

Groß und bunt und kindlich bedrohlich das ganze.

Gefiel ihm doch außerordentlich.
Was die alle immer nur hatten mit ihrer Kommerzkritik…
Er fand das alles sehr schön.
Fortsetzung folgt.
“Und, was sagst du dazu?”

Lully hatte es endlich geschafft, Gehscha dazu zu bringen, seine Bilder anzusehen. Und Gehscha war völlig sprachlos. So etwas hatte sie nicht in ihren wildesten Träumen erwartet.

“Lully, mein zutiefst Geliebter, das ist ja ganz phantastisch. Du bist ein richtig großer Künstler. Warum habe ich das nicht früher gewusst? Wie fein das alles gemalt ist…!”
“Ja, und weißt du, wer mir dafür Modell gestanden hat? Edith Hübsch!” lachte er gelöst.

“Nein, das darf nicht sein!” Undine war bleich geworden. “Du hast es noch nicht gehört: Edith ist tot. Ermordet offensichtlich.”
Jetzt war Lully sprachlos. “Edith! Gott, nein! Gerade jetzt! Sie hat einen großen Betrag in einer Lotterie gewonnen, das hat sie zumindest überall herumerzählt, und alle haben sich für sie gefreut…, na vielleicht doch nicht alle…!?”

“Ja, und jetzt hat man einen von den Marquardts im Verdacht, weil der sich wohl an sie rangemacht hat in den letzten Wochen und nur auf ihr Geld scharf war. So heißt es zumindest.”

“Ich kann das nicht glauben. So ein Marquardt bringt nicht so einfach eine alte wehrlose Frau um. Die Marquardts haben doch noch sowas wie Ehrgefühl!”
“Sag mal”, meinte Undine zaghaft.
“Was?”
“War sie ganz nackt, die Edith, als sie Dir da gegenüber stand?
“Ja, schon !?”

“Und… wie war das für Dich?”
“Schön. Sehr schön…”, meinte er und schien gedanklich plötzlich ganz weit weg zu sein.

Und er sann darüber nach, was das für ihn zu bedeuten haben konnte, dass Frau Hübsch jetzt plötzlich tot war…?
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